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Proxmox22. Juli 2026· 1 Min. Lesezeit

Proxmox: Local-LVM löschen

Von LeonZuletzt aktualisiert: 22. Juli 2026
Proxmox local-lvm löschen

Wer eine frische Proxmox-VE-Installation aufsetzt, kennt das Problem: Der Installer legt standardmäßig ein Local-LVM an, das einen erheblichen Teil der Festplatte für sich beansprucht – selbst wenn man vorhat, ausschließlich mit Ceph, ZFS oder externem Storage zu arbeiten. Das Ergebnis ist verschwendeter Speicherplatz auf der Root-Disk. Die gute Nachricht: Mit ein paar Handgriffen auf der Konsole lässt sich das Local-LVM entfernen und der freigewordene Platz vollständig der Root-Partition zuschlagen. In diesem Artikel zeige ich dir, wie das geht.

Warum Local-LVM löschen?

Das Local-LVM in Proxmox nimmt standardmäßig einen großen Teil des Festplattenspeichers ein. Durch das Entfernen kannst du:

  • mehr Speicherplatz für andere Zwecke freigeben
  • die Speicherkonfiguration vereinfachen
  • flexibler mit dem vorhandenen Speicherplatz umgehen

Vorbereitung

⚠️ Wichtig – vor dem Start beachten:

  • Alle wichtigen Daten sichern
  • Sicherstellen, dass keine VMs oder Container das Local-LVM verwenden
  • Diese Schritte mit Vorsicht durchführen – Datenverlust ist möglich und der Vorgang ist nicht rückgängig zu machen

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Schritt 1 – Local-LVM über die Proxmox-Oberfläche entfernen:

  1. Navigiere zu Datacenter → Storage
  2. local-lvm auswählen und auf Remove klicken

Schritt 2 – Konsole des Proxmox-Nodes öffnen


Schritt 3 – Logisches Volume löschen:

Bash / Shell
lvremove /dev/pve/data

Schritt 4 – Root-Partition vergrößern:

Bash / Shell
lvresize -l +100%FREE /dev/pve/root

Schritt 5 – Dateisystem anpassen:

Bash / Shell
resize2fs /dev/mapper/pve-root

Schritt 6 – System neu starten:

Bash / Shell
reboot

Überprüfung nach dem Neustart


Mit folgenden Befehlen kannst du die Änderungen überprüfen:

Bash / Shell
lsblk


Bash / Shell
df -h


Der gesamte Speicherplatz sollte nun der Root-Partition zugewiesen sein.


Local-LVM erfolgreich entfernt!
Der freigegebene Speicherplatz steht jetzt vollständig der Root-Partition (/dev/pve/root) zur Verfügung. Damit hast du mehr Flexibilität für dein Storage-Setup gewonnen – egal ob du künftig auf ZFS, Ceph oder ein externes NAS setzt.


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